cross-posted from: https://feddit.org/post/8502103

Unter neuem Namen und mit neuer Strategie wollen die Aktivisten der Letzten Generation ihre Ziele mehrheitsfähig machen. Dabei soll ein “Parlament der Menschen” helfen.

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  • kapulsa@feddit.org
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    2 hours ago

    Wir stehen vor der größten Gefahr in der Geschichte der Menschheit und dann wird wieder gemeckert, dass sie es nicht perfekt und allen recht machen (was gar nicht möglich wäre).

    Wenigstens probieren sie was und ich habe auch keinen besseren Plan. Also viel Erfolg. Und das heißt, dass ich dort aktiv vorbei schauen werde. Vielleicht nicht alles mitmachen und nicht für immer, aber das ist immer noch der beste Versuch, den ich aktuell sehe.

  • the_wiz@feddit.org
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    18 hours ago

    seufz die Letzte Generation Neue Generation gehört zu der Kategorie Mensch die zwar das richtige wollen… aber einfach nicht verstanden haben wie der Rest der Menschheit funktioniert. Das erinnert mich an diverse kommunistische Kleinstparteien die zwar auf dem Parteitag über die Weltrevolution debattieren ohne zu merken, dass diese nie kommen wird.

  • Krik@lemmy.dbzer0.com
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    19 hours ago

    “Tausende haben sich als Teil der Letzten Generation gefühlt, daraus werden wir das Parlament losen.” Am Ende solle “ein Gesellschaftsrat stehen, ein Mini-Deutschland, repräsentativ gelost”.

    Moment, man rekrutiert aus einer Gruppe von Leuten mit gleicher/ähnlicher Weltanschauung und bezeichnet das dann als “repräsentatives Mini-Deutschland”? Was rauchen die?

    Ende Januar hatte die Gruppe angekündigt, keine Straßen mehr blockieren zu wollen.

    Endlich mal was vernünftiges.

    Thelen zufolge soll es weitere ähnliche Aktionen geben: Während die Neue Generation sich der Popularisierung ihrer Positionen widmen werde, solle eine neue Gruppe namens “Widerstands-Kollektiv” vor allem “auf direkte Aktionen gegen Zerstörung und Ungerechtigkeit” setzen.


    Ich nehme alles zurück. Die wollen auf Krawall machen. Haben sie denn immer noch nicht gelernt, dass man Menschen nicht von der eigenen Meinung überzeugt, in dem man ihnen mit irgendwelchen schwachsinnigen Aktionen auf die Füße tritt?

    • quarry_coerce248@discuss.tchncs.de
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      15 hours ago

      Wie überzeugt man denn Menschen davon, den drohenden Untergang der Zivilisation abzuwenden? Was für ein Mittel hältst du für angemessen, erfolgsversprechend und noch nicht ausgereizt?

      • Krik@lemmy.dbzer0.com
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        14 hours ago

        Man könnte bspw. Unterschriften sammeln, demonstrieren (ohne sich festzukleben), einen Verein gründen, der Aufklärungsarbeit leistet. Auch eine Partei ist möglich. Die Grünen haben das Umweltthema nicht ja nicht für sich alleine gepachtet. Das Spendengeld, das gesammelt wird, kann auch mal für einen Werbespot im TV, Radio, Zeitung verwendet werden, statt damit die Gerichtskosten infolge blödsinniger Aktionen zu bezahlen.

        Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, man muss sie nur einsetzen.

        Btw, die Klimaerwärmung wird (in näherer Zukunft) nicht zum Untergang der Zivilisation führen. Schau dir nochmal genau an, was die Klimawissenschaftler sagen.

        • tofuwabohu@slrpnk.net
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          7 hours ago

          Alle diese Vorschläge wurden in den letzten 30 Jahren vielfach in verschiedensten Konstellationen durchgeführt mit sehr überschaubarem Effekt. Wenn man sich darauf beschränkt, kann man es auch fast lassen.

        • quarry_coerce248@discuss.tchncs.de
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          13 hours ago

          Stichjahr ist typischerweise 2100. Das ist zumindest so nah, dass Kinder, die jetzt geboren werden, das erleben können.

          Das Umweltbundesamt schreibt hier https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/zu-erwartende-klimaaenderungen-bis-2100:

          Bis zum Jahr 2100 wird – abhängig von den zukünftigen Treibhausgasemissionen – von einem mittleren globalen Temperaturanstieg zwischen 1,4 und 4,4 Grad Celsius gegenüber dem Zeitraum 1850-1900 ausgegangen (IPCC, 2023). Modellrechnungen, die von einer Fortsetzung der bis Ende 2020 umgesetzten Politiken ausgehen, führen zu einer mittleren globalen Erwärmung von 3,2 °C bis 2100 (ibid.). Eine solche Temperaturänderung wäre größer als alle während der letzten Jahrhunderte beobachteten natürlichen Temperaturschwankungen. Sie erfolgt mit einer Schnelligkeit, wie sie in den letzten 10.000 Jahren nicht vorkam.

          Andere Quellen sprechen von 2,7 oder 2,9 oder so, jedenfalls sehen alle seriösen Prognosen uns nach derzeitigem Stand bei knapp 3 Grad oder darüber bis 2100. Da ist der konservative Backlash in den USA und hier noch nicht einberechnet.

          Was sagen Wissenschaftler dazu? Stefan Rahmstorf schreibt am Ende eines Beitrags über das Wetter bei 3 Grad mehr https://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Klima und Wetter bei 3 Grad mehr.pdf:

          Ich bin nicht sicher, ob das halbwegs zivilisierte Zusammenleben der Menschen, wie wir es kennen, unter diesen Bedingungen noch Bestand haben wird. Ich persönlich halte eine 3-Grad-Welt für eine existenzielle Gefahr für die menschliche Zivilisation.

          Oder Hans Joachim Schellnhuber:

          "Wenn wir in Richtung 3 Grad gehen würden oder mehr, wäre das das Ende der menschlichen Zivilisation.“

          Quelle Interview mit ZIB2, https://youtu.be/CjwV0zlHxOo, bei 10:20, aber davor ab 8:00 erklärt er auch nochmal wie er drauf kommt.

          Welche Klimaforscher meinst du?

          • Krik@lemmy.dbzer0.com
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            12 hours ago

            Ich meine die Forscher, die von Sabine Hossenfelder auf YouTube zitiert werden. Sorry, ich kann gerade keine Möglichkeit eines der Videos heraus zu graben oder deine verlinkten zu sehen. Aber sie ist Wissenschaftlerin und achtet sehr darauf, ihre Quellen kenntlich zu machen.

            Ich sage nicht, dass die Erwärmung keine Probleme verursachen wird. Tatsächlich gehe ich davon aus, dass Bereiche nahe des Äquators quasi unbewohnbar werden (dauerhaft >40°C). Auch werden sicher einige Küstenstreifen überschwemmt und damit auch unbewohnbar werden. Die Menschheit als Ganzes wird das aber verkraften. Und warum auch nicht?

            Man nimmt ca. +1,5 °C an. Ok, dann hat Deutschland einen langjährigen Gebietsmittelwert von 9,5°C statt 8 °C. Wir werden daran nicht zugrunde gehen, wenn man sieht, dass anderswo auch bei deutlich höheren Temperaturen überlebt werden kann.

              • Krik@lemmy.dbzer0.com
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                11 hours ago

                Das ändert nichts an meinem Argument. Dann haben wir halt 11 °C statt 8 °C im Mittel. Das ist immer noch deutlich kühler als die Regionen, wo die meisten Menschen leben.

            • Prism@feddit.org
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              12 hours ago

              Unsere Zivilisation baut auf erstaunlich wenigen Nutzpflanzen auf. Diese sind für bestimmte Klimaverhältnisse ausgelegt. Nahrung und Trinkwasser wird der Funken sein, der die Zivilisation in Flammen aufgehen lassen wird. Und das wird schneller gehen, als man sich vorstellen kann.

            • bleistift2@sopuli.xyz
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              12 hours ago

              Na, solange nicht die ganze Zivilisation untergeht, ist ja alles gut.

              Wen kümmern die paar Millionen Afrikaner, Ozeanier und Küstenbewohner?

              Was macht es schon, wenn der Wald in Europa einfach mal abstirbt, weil keiner weiß, welche Bäume man jetzt pflanzen soll, die sowohl +40°C im Sommer bei Dürre und −20°C im Winter aushalten?

              Lass uns doch einfach mal rausfinden, ob die Wissenschaftler Recht haben, die sagen, der Golfstrom kippt oder die, die sagen, es sei unwahrscheinlich. Was soll schon passieren, wenn die Temperaturen in Europa mal um 30°C fallen?

              • Prism@feddit.org
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                12 hours ago

                die sagen, der Golfstrom kippt oder die, die sagen, es sei unwahrscheinlich. Was soll schon passieren, wenn die Temperaturen in Europa mal um 30°C fallen?

                “Klima” ist ein Totschlagargument, dass mitlerweile zurecht auf taube Ohren stößt. “Hier ist das ultimative Argument, mit dem ich alle politischen Diskussionen gewinnen kann. Wer nicht auf mich hört, vernichtet die Menschheit!”. Damit kann man in einer Demokratie keine Politik machen.

                Bei solchen Argumentationen gewinnt immer das schlimmste Szenario. Das hat dann nichts mehr mit Wissenschaft oder einem ehrlichen Diskurs zu tun.

                Das ganze Problem am Klimathema ist, dass es davon lebt, permanent im politischen Diskurs zu sein. Das ist jedoch völlig unrealistisch. Es gibt immer wieder akutere Themen. Wir brauchen nicht das Klima retten, wenn wir uns mit Atombomben vernichten. Wir brauchen keine Zivilisation retten, die auf einer Diktatur/Faschismus basiert.

                Der Klimawandel als politisches Thema ist tot. Man muss ein neues narrativ in den Vordergrund rücken. Unabhängigkeit von Russland, saubere Luft, sicherere Straßen, mehr Geld im Geldbeutel, gesünderes Essen. Das sind alles realistische, kurzfristige Ziele, die auch das Klima retten werden, ohne das Wort “Klima” auch nur einmal zu erwähnen. Damit kann man arbeiten.

              • Krik@lemmy.dbzer0.com
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                11 hours ago

                Na, solange nicht die ganze Zivilisation untergeht, ist ja alles gut.

                Tja, ich bin nun mal kein Superheld. Aber ich glaube, ich betrachte das nüchtern genug, dass ich weiß, dass man nicht allen helfen kann. Inseln werden im Wasser versinken, ganze Landstriche werden zu heiß/kalt/unwirtlich werden, Millionen Menschen werden zu Klimaflüchtlingen. Das alles ist bereits gesetzt und ich sehe keinen gangbaren Weg, das jetzt noch aufzuhalten. Der Drops ist bereits gelutscht. Die Frage, die sich mir nur stellt ist, ob es bei den +3 °C bleibt oder ob daraus +5 °C werden. Ein paar Klimamodelle sagen nämlich letzteres vorher.

                Wen kümmern die paar Millionen Afrikaner, Ozeanier und Küstenbewohner?

                Mich persönlich? Gar nicht. Ich bin mit meinem Leben tatsächlich so sehr ausgelastet, dass ich nicht noch das Leben Millionen anderer schultern kann. Die übrigens zweifelsfrei an der EU-Grenze um Einlass flehen werden, sobald ihr Fleckchen der Erde unbewohnbar wird.

                Ich mache bei mir, was ich machen kann: Ich habe kein Auto mehr, fahre nur noch Fahrrad, hab sogar beim Kettenöl extra auf Umweltverträglichkeit geachtet, surfe mit einem MiniPC, der weniger als 15 Watt nimmt, geflogen bin ich seit 30 Jahren nicht mehr, und, und, und… mehr geht einfach nicht.

                Wie sieht denn dein Beitrag zum Klimaschutz aus?

        • bleistift2@sopuli.xyz
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          14 hours ago

          demonstrieren

          Als das Freihandelsabkommen TTIP noch aktuell war, haben in Berlin eine Millionen Menschen dagegen demonstriert. Am Ende musste es Trump stoppen.

          Es haben letztes Jahr und kürzlich wieder auch viele Menschen für ein AfD-Verbot demonstriert. Heute kam die Nachricht, dass es dafür im Bundestag keine Mehrheit geben wird.

          Also wie genau hilft Demonstrieren jetzt?

          • Krik@lemmy.dbzer0.com
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            14 hours ago

            Anektdotische Evidenz bringt uns hier nicht weiter.

            Wenn man vernünftig demonstriert, wie bspw. anno 1989, dann kommt da auch was raus. Wenn man aber einfach den Leuten nur den Tag versaut, werden sie nicht mal anfangen zuzuhören.

            • bleistift2@sopuli.xyz
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              12 hours ago

              Ja klar, die Demonstrationen 1989 haben was gebracht, weil die Führung der DDR plötzlich gemerkt hat, dass sie nicht mehr erwünscht ist. Das wussten die vorher nicht.

              Dass die DDR demokratische Wahlen hatte, hat bestimmt nichts damit zu tun, dass die Sowjetunion ihre Unterstützung zurückgezogen hat. Deshalb haben die Demonstrationen 1953 auch schon geklappt.

              • Krik@lemmy.dbzer0.com
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                12 hours ago

                Wollen wir jetzt wirklich jede erfolgreiche und niedergeschlagene Demo der letzten 100 Jahre hervorkramen?

                Wie wäre es, wenn die Aktivisten einfach mal demonstrieren gehen würden und schauen, wie groß der Anklang tatsächlich ist und wo Unverständnis herrscht? Da muss man doch anpacken!
                Letztlich wird eine Gruppe von ein paar 1000 Menschen nichts erreichen. Wenn sie was ändern wollen, müssen schon 6- oder 7-stellige Zahlen marschieren und das geht nur, wenn man die Menschen vor ihrem Anliegen überzeugt.
                Bis jetzt haben sie die Leute hauptsächlich davon überzeugt, sie zu hassen.

                • bleistift2@sopuli.xyz
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                  12 hours ago

                  Wie wäre es, wenn die Aktivisten einfach mal demonstrieren gehen würden und schauen, wie groß der Anklang tatsächlich ist und wo Unverständnis herrscht? Da muss man doch anpacken!

                  Hast du die letzten 5 Jaher unter einem Stein gelebt und Klimaproteste verschlafen?

                  “Es ist natürlich so, dass die permanente Vermittlung des Themas Klimaschutz dazu geführt hat, dass über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung sagen, da muss man mehr tun”

                  https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/fridays-for-future-jubilaeum-100.html

                  Demnach befürworten 91 Prozent der Befragten prinzipiell einen umwelt- und klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft.

                  https://www.tagesschau.de/inland/umweltbewusstseinsstudie-102.html

                  Das Problem ist nicht der Rückhalt in der Bevölkerung, sondern dass die Politik sich nicht bewegt.

    • Teddy Police@feddit.org
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      19 hours ago

      Haben sie denn immer noch nicht gelernt, dass man Menschen nicht von der eigenen Meinung überzeugt, in dem man ihnen mit irgendwelchen schwachsinnigen Aktionen auf die Füße tritt?

      Ist jetzt nicht meine Position, aber ich kann mir gut vorstellen dass man da jetzt einfach an dem “Wer nicht hören will muss fühlen”-Punkt angekommen ist.

      Es ist ja nicht so als ob die Kontrahenten der LG/NG sich von Tatsachen überzeugen ließen, egal wie wenig offensiv man die vermittelt.

      • RavuAlHemio@lemmy.world
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        18 hours ago

        Ich nehme an, es wird folgender Ansatz gefahren, nachdem die bisherigen nicht gefruchtet haben:

        1. Die Gruppe trennt sich performativ in eine „vernünftige“ und eine „weniger vernünftige“ Gruppe.

        2. Die „weniger vernünftige“ Gruppe greift zu auffälligeren Maßnahmen.

        3. Die „vernünftige“ Gruppe distanziert sich performativ vor der „weniger vernünftigen“ Gruppe.

        4. Potenzielle Gesprächspartner sehen eine Wahl zwischen der „vernünftigen“ und der „weniger vernünftigen“ Gruppe und suchen sich die „vernünftige“ Gruppe aus.

        5. Angesichts der „Bedrohung“ durch die „weniger vernünftige“ Gruppe sind die Gesprächspartner eher bereit Zugeständnisse zu machen.

        6. Die Ziele der Ursprungsgruppe, vor der performativen Spaltung, werden zumindest teilweise erreicht.

      • Krik@lemmy.dbzer0.com
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        18 hours ago

        Dickköpfe hat man immer, das kann man gar nicht vermeiden. Aber muss man da mit der Keule kommen?

        Ich behaupte, die Mehrheit der Menschen würde sich eine vernünftig präsentierte Meinung ansehen bzw. anhören und der dann zustimmen (oder eben nicht). Meist ist es nur leider so, dass man weder Zeit oder noch Lust hat, sich neben dem Alltag damit auseinander zu setzen.
        Wenn man von der Arbeit kommt, vielleicht sogar noch ne Überstunde gemacht hat, dann Einkaufen war und nun einer von diesen Aktivisten den Weg nach Hause blockiert: Wer würde sich das denn anhören wollen? Die meisten Leute sind an dieser Stelle zu platt, um noch aufnahmefähig zu sein. Und dann wird man schnell ärgerlich.

        Da gibt es bessere Möglichkeiten, die Menschen zu erreichen.

        • Fiona
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          17 hours ago

          Ich behaupte, die Mehrheit der Menschen würde sich eine vernünftig präsentierte Meinung ansehen bzw. anhören und der dann zustimmen (oder eben nicht).

          Das letzte Wahlergebnis demonstriert äußerst eindrucksvoll dass dem nicht so ist…

        • Bonifratz@lemm.ee
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          16 hours ago

          So wie ich die LGNG verstehe, ist das Ziel nicht, die Leute auf der Straße, die wegen einer Blockade steckenbleiben, bzgl. Klimawandel zu überzeugen. Das Ziel ist eher, für Schlagzeilen und damit verbunden für einen gewissen Handlungsdruck auf seiten der Politik zu sorgen. Die Hoffnung wäre wohl, dass die Regierung dann Gesetze zum Klimaschutz erlässt, um dann sagen zu können: “Was will diese LGNG? Wir haben doch schon [füge Gesetz XY ein] erlassen.”

        • quarry_coerce248@discuss.tchncs.de
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          15 hours ago

          Was schlägst du für Möglichkeiten vor? Hast du irgendwelche Belege für deine Behauptung, dass Menschen das tun würden? Das Reißen des 1,5-Grad-Ziels und die explizite Abwahl von Klimaschutz trotz immer verzweifelterer Warnungen aus der Wissenschaft sprechen für mich micht dafür. Es wissen doch alle. Die große Mehrheit hätte gerne mehr Klimaschutz, aber wählt dann doch wieder rechte Klimaleugner. Wo ist die Vernunft?

          Was ist denn dein Verständnis davon, wie schlimm es ums Klima steht und was sind deine Konsequenzen daraus? Wie erreichst du andere Menschen?

        • Teddy Police@feddit.org
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          15 hours ago

          Da gibt es bessere Möglichkeiten, die Menschen zu erreichen.

          Der Gedanke ist ja auch dass das kein produktiver Weg vorwärts ist. Ist daher dann egal.